:: FESTIVAL LEHRER 2019::

Bestätigte Festival Lehrer*innen 2019 - Alle Festivallehrer freuen sich diesen Sommer in Berlin mit Euch zu erleben!

↓ Tango Con*Fusión Company (San Francisco)
↓ Carlos Blanco & Rey Flores
↓ Astrid Weiske (Berlin)
↓ Brigitta Winkler (Berlin/NYC)
↓ Alejandro Villalobos (Montreal)
↓ Katia Abbondanzieri(Genf)
↓ Olaya Aramo (Valencia)
↓ Marc Vanzwoll (Zürich)
↓ Maite Dobarro (Buenos Aires)

Tango Con*Fusión Company


 

:: Tango Con*Fusión Company (San Francisco) ::

Tango Con*Fusión Compagny brechen die geschlechtsspezifischen Bräuche dieses jahrhundertealten Tanzes auf. Seit mehr als 10 Jahren erforschen sie als kollaborative Künstlerinnen die Sprache des argentinischen Tangos über seine traditionellen Grenzen hinaus. Als professionelle Performer und Lehrerinnen des Tango Argentino mit unterschiedlichen Hintergründen im zeitgenössischen und klassischen Tanz schaffen sie eine Verschmelzung von Genres innerhalb ihrer choreografischen Arbeit.

Der Tanz eines Paares verwandelt sich in ein Solo oder eine kollektive Interaktion, Führende und Folgende tauschen Rollen aus, und die Bewegungsfreiheit wird hinzugefügt.

Im Jahr 2014 entschlossen sich die Mitglieder von Tango Con*Fusión, sich auf die weitere Erkundung und Analyse von Führen und Folgens zu konzentrieren und das Vokabular für den Rollentausch durch ihre DVD / Teaching-Programm „Trading Places“ in ihren Workshops zu vermitteln und durch ihre Performances sichtbar zu machen.

Zu den Künstlern des Tango Con*Fusión zählen Carolina Rozensztroch, Pier Voulkos, Debbie Goodwin, Christy Coté und Rose Vierling. Seit 2016 sind ihre neuesten Mitglieder: Mira Barakat, Mila Salazar und Jasmine Worrell. Die acht Frauen der Tango Con*Fusión Compagny freut sich darauf, künstlerisch zu wachsen und ihre Präsenz in San Francisco, den USA und international auszubauen und die Tangowelt mit ihren Ideen, Know-how und Charme zu bereichern.

www.tangoconfusion.com/

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Carlos Blanco & Rey Flores


:: Carlos Blanco & Rey Flores (Mexico City) ::

Carlos und Rey haben uber 10 Jahre Tanzerfahrung sowohl im Tango als auch in anderen Tanzdisziplinen. 2016 entschieden sie sich zusammen zu arbeiten und entwickelten eine professionelle Tanzpartnerschaft, die mittlerweile große Anerkennung in der Offentlichkeit findet.

Seit dem haben sie eine große Rolle als Tanzer und Lehrer sowohl in der traditionellen als auch queeren mexikanischen Tangoscene eingenommen. Daruber hinaus haben sie sich einen Namen in den USA und Europa gemacht. Ein wichtiger Aspekt ihrer Partnerschaft ist die Sichtbarkeit und Akzeptanz der LGBTIQ Community im Tango zu erhohen und Raum zu schaffen frei von Homophobie.

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Astrid Weiske

 

:: Astrid Weiske (Berlin) ::

Seit mehr als 20 Jahren tanzt und studiert Astrid Weiske Tango Argentino und ist weltweit bekannt für ihr facettenreiches Führen. Ihr Tanz ist geprägt von großer Kreativität in der Improvisation und musikalischen Interpretation. Astrid tanzt und unterrichtet beide Rollen und ist bekannt als Tänzerin beider Stilrichtungen - Milonguero und Nuevo.

Seit mehr als 10 Jahren unterrichtet sie Tango Argentino in Berlin Kreuzberg im PHYNIXtanzt und weit über Berliner Grenzen hinaus. Astrid ist darüberhinaus seit Jahren international gefragte Gastlehrerin und folgte Einladungen zu Workshops und Festivals u.a. nach: Buenos Aires, Montreal, Paris, London, New York, San Francisco, Seattle, Hawaii, Auckland, St. Petersburg.

Astrids Unterrichtsstil basiert auf Achtsamkeit, Analyse der natürlichen Bewegung in Kombination mit Struktur, Technik, der Verbindung des Paares und der musikalischen Interpretation. Ihr Ziel ist es, in Verbindung zur Musik einen konstanten Dialog zwischen der/dem Führenden und der/dem Folgenden zu etablieren. Ihre Erfahrungen mit Körperarbeit und Contact Improvisation fließen in ihren Unterricht mit ein.

Aufgeschlossenheit für neue Aspekte im Tango Argentino und Verbindung mit anderen Tanzformen, z. B. dem Modern Dance und der Contact Improvisation, sind ihr wichtig. Gemeinsam mit unterschiedlichen TänzerInnen arbeitet Astrid an choreografischen Interpretationen und Tanztheaterprojekten und bietet neben den regelmäßigen Kursen auch Workshops zu verschiedenen Themen und Aspekten im PHYNIXtanzt an.

Seit 2005 engagiert sie sich, durch verschiedene Lehrangebote, Einladung von Gastlehrern und regelmäßigen Queer Milongas, eine Queere Tangokultur in Berlin zu etablieren.

www.queertango-berlin.de
www.tango-astrid.de

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Brigitta Winkler


 

:: Brigitta Winkler (Berlin/NYC) ::

Brigitta Winkler ist einer der außergewöhnlichsten und begnadesten Tango Lehrerinnen ihrer Zeit. Ihre Liebe gilt der Traditon und Innovation im Tango gleichermassen und tanzt und unterrichtet seit mehr als 25 Jahren.

Sie ist eine gefragte Lehrerin und unterichtet auf Festivals weltweit u.a. in den USA, Deutschland, Italien und Russland.

Brigitta startete Anfang 1980 in Buenos Aires unter anderem mit Eduardo Arquimbau und Antonio Todaro. Auf Ihrem tänzerischem Weg entdeckte sie Authentic Movement und Body-Mind-Centering, das sie in Ihre Unterrichtsmethodik integriert und machen sie zu einer der inspirierenden Persönlichkeiten in der heutigen Tangowelt.

Mitte der 90iger Jahre gründete sie mit 5 anderen Tangotänzerinnen die Company "TangoMujer", und tourte erfolgreich in den USA und Deutschland.

Brigitta hat gemeinsam mit ihrem geschätzen Kollegen Tomas Howlin (BsAs/Monreal) ein Teachertraing entwickelt und bietet ein fundiertes Fortbildungsprogramm für TangolehrInnen an.

www.brigittatango.de
www.tangodonna.com

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Alejandro Villalobos


 

:: Alejandro Villalobos (Montreal) ::

Der in Mexiko geborene Alejandro Villalobos ist ein professioneller Tänzer, der sich auf zeitgenössischen und klassischen Tanz sowie auf mexikanischen Folkloretanz spezialisiert hat und sein Studium am Instituto Nacional de Bellas Artes de Mexico absolvierte. In Quebec hat er für mehrere klassische und zeitgenössische Tanzprojekte gearbeitet. 2007 lernte er in Buenos Aires den argentinischen Tango kennen, wo er bei mehreren Lehrern lernte. 2013 wurde er eingeladen, beim Queer Tango Festival in Buenos Aires zu unterrichten und aufzutreten. Heute unterrichtet er in Montreal und leistet Beiträge für die Queer-Tango-Community von Montreal, indem er regelmäßig Unterricht erteilt und Milongas organisiert und auch seit 2 Jahren im August das Montrealer QTFestival weiterführt.

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Katia Abbondanzieri

 

:: Katia Abbondanzieri (Genf) ::

seit 1996 Physiotherapeutin in Genf, tanzt seit 2010 als Führende und Folgende Argentinischen Tango.

Seit Ihrer Kindheit ist ihre Leidenschaft das Studieren und Verstehen des Körpers und führte sie zu ihrem Beruf als Physiotherapeutin. Seit mehr als 20 Jahren praktiziert und unterrichtet sie Anatomie in verschiedenen Naturheilkundeschulen in der Schweiz, Frankreich und Belgien. Ihr Know-how in palpatorischer Anatomie, Bewegungsanatomie, therapeutischer Dehnung und klassischer Massage ist sehr gefragt bei Ihren Teilnehmer*innen, die wissen wollen wie ihr Körper arbeitet. Ihre Klientinnen sind sowohl erfahrene Körpertherapeut*innen oder Tänzer*innen, die ihr Wissen durch ihre Praxis vertiefen möchten.

Sie unterrichtet argentinischen Tango, einzeln oder zu zweit, um das Hören und Fühlen mit Bewusstsein und Subtilität zu fördern. In ihrem Workshop Angebot "Anatomy for Tango" läd sie ihre Teilnehmer*innen ein, um biomechanische Antworten zu finden, die das Körperwissen zu vertiefen. Sie ermöglicht allen Tänzer*innen anatomische Feinheiten zu verstehen und zu fühlen um die Harmonie und Fluidität in beiden Rollen und im Paartanz zu ermöglichen.

Katia ist jetzt in mehreren Ländern Europas mit "Oscar das Sklett" eingeladen, um ihre Kenntnisse auf dem Gebiet der Biomechanik und Pathologie des Tangos zu vermitteln. Katia organisiert seit 2 Jahren mit anderen Tänzer*innen das Queer Tango Marathon in Genf.

http://queertango-geneva.ch/festivalito-2019/

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Olaya Amaro

 

:: Olaya Aramo (Valencia) ::

Olaya ist Tänzer*in, Performer*in, Lehrer*in und Forscher*in in Feldern wie Queer Tango, Contact Improvisation, Contactango und Tanzphilosophie. Olaya folgte in den letzten Jahren vielen Einladungen Europaweit unterrichtete und tanzte in Städten wie Madrid, Barcelona, Bilbao, Valencia, Wuppertal, Hamburg, Paris, London oder Berlin.

Durch ihre langjährige Forschung in der Tango- und Kontaktimprovisation Welt, lernte sie 2005 in Buenos Aires Queer-Tango kennen und hat ihre Tanzarbeit seitdem durch viele internationalen Tango- und Queer-Tango-Lehrer*innen weiterentwickelt und auch folgte sie darüberhinaus renommierten Bewegungsforschern.

Als langjährige queer Aktivist*in und Künstlerin promovierte sie in Gender-Soziologie und einem Philosophiestudium. Sie unterrichtete feministische und queere Theorien an der Universidad Complutense de Madrid. Darüberhinaus hat sie viele Workshops und Aufführungen bei queeren Meetings angeboten , Kongresse, Universitäten und Festivals in ganz Europa.

Sie ist Teil des Queer Tango Project, des Internationalen Kongresses für Tanzphilosophie, und hat 2010 erstmals den Queer Tango in Spanien eingeführt.

Zurzeit unterrichtet sie als Tango und Kontaktimprovisation in Valencia (Spanien).

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Marc van Zwoll

 

 

:: Marc Vanzwoll (Zürich) ::

Während Marc Vanzwoll in Kalifornien lebte, entdeckte er im Tango die Kraft das Selbst und die Beziehungen zu anderen Menschen zu verändern. In den letzten neun Jahren unterrichtet er Workshops, Gruppen und Privatstunden in San Francisco, Boston und seit 2017 in Zürich.

Beispiele für seine Arbeit sind: in San Francisco die Mit-Gründung der argentinischen Tango-Kurse für schwulen Männer und der „Sweet Inspiration Tango“; in Boston Entwicklung und Co-Hosting der Veranstaltungsreihe „Letras de Tango“, deren Schwerpunkt auf der Poesie und Bedeutung von Tango-Texten in Boston liegt; Erstellen und Unterrichten eines Tango-Curriculums mit dem Schwerpunkt Verbindung und Bewegung von innen bei Chante Clair und QueerTango Zürich.

Marcs Arbeit basiert auf dem Glauben, dass Tango-Rollen kein Geschlecht haben, sowie auf der Erfahrung, dass Tango von innen kommt, den Partner umarmt, sich mit der Musik verbindet und ein Gespräch mit allen Tänzer*innen im Raum ist. Ein Zitat, das Marc in seiner Tango-Arbeit inspiriert, stammt von einer buddhistischen Nonne, die eigentlich über das Kochen sprach: „Alle fünf Sinne müssen sich bewegen. Die fünf Sinne sind Körper, Gefühl, Wahrnehmung, Absicht und Bewusstsein.“

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Ilai Jess

 

 
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